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Mitgliedsgemeinde Osloß

Bürgermeister
Gemeindebüro

 

 

 

 

 

Friedhofskapelle Osloß
Chronik_Osloß

 

 

Der Ortsname Osloß wird von den adligen Herrn Uslefs abgeleitet. Die hatten hier um 800 n. Chr. eine Burg oder ein Schloss. Im Jahre 1274 erscheint Osloß unter der Bezeichnung Osleue, 1309 heißt es Uslussen und um 1566 wird es Osselesse genannt. Osloß wurde 1883 durch einen großen Brand fast völlig zerstört und beim Wiederaufbau aus dem Allerüberschwemmungsgebiet auf eine hochwassersichere Lage entlang der jetzigen Bundesstraße B188 verlegt.

 

Von 1882 bis 1977 war Osloß Standort einer im Jahre 1816 in Neuhaldersleben erbauten Bockwindmühle. Diese wurde 1977 vom Landkreis Gifhorn als einzige ihrer Art erworben und 1980 im restaurierten Zustand dem Museum und Heimatverein Gifhorn e.V. als Baudenkmal überlassen. Sie ist jetzt im Mühlenmuseum Gifhorn zu bewundern.

 

In Osloß sind heute 1971 Einwohner beheimatet (Stand 30.09.2010). Das Gewerbe Osloß ist mit mehreren Handels- und Handwerksbetrieben sowie einer Gaststätte vertreten. Zur Aufrechthaltung der Gesundheit ist eine Arztpraxis vorhanden. Neben der Grundschule und dem Kindergarten gibt es in Osloß ein Gemeindezentrum, welches für sportliche Aktivitäten genutzt werden kann.

 

Das Wappen

 

Wappen von Osloß


Braune Mühle auf gelben Grund,
weißer Storch auf grünem Grund,
Aller-Symbolik dunkelblau auf hellblauem Grund.

 

 

Investition für den Klimaschutz

 

Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung der Gemeinde Osloß für den Bereich Außenbeleuchtung

 

gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

 

Bundesministerium

 

Förderkennzeichen : 03KS3435

 

Gemäß Zuwendungsbestimmungen werden Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert, die kurzfristig zu einer nachhaltigen Reduzierung von Treibhausgasemissionen führen. Gegenstand der Förderung ist in diesem Fall der Einbau hocheffizienter LED-Beleuchtungstechnik bei der Sanierung der Straßenbeleuchtung mit einem C02-Minderungspotenzial von mindestens 60 %. Die Förderung wird als Anteilsfinanzierung durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 25 % der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt.

 

Nachdem die veraltete Straßenbeleuchtung an der Hauptstraße (B188) in Osloß bereits in der Vergangenheit durch moderne LED-Technolgie ausgetauscht wurde, wird die Gemeinde Osloß bis zum Herbst 2013 die übrigen insgesamt 160 Leuchtenköpfe durch Austausch der Leuchtenköpfe gegen moderne LED-Leuchten sanieren.

 

Die vorhandenen Straßenleuchten sind in den Jahren zwischen 1975 und 1985 errichtet worden und mit Leuchtstoff- bzw. Quecksilberdampflampen (Systemleistung von bis zu 138 W) ausgerüstet. Auf Grund ihres Alters und des relativ hohen Energieverbrauchs sind diese Beleuchtungstechnologien nicht mehr zeitgemäß und wartungsintensiv.

 

Nach Umsetzung der Maßnahme wird eine Stromersparnis von über 40.000 kWh/a (74 %) erwartet. Dieses entspricht einer jährlichen C02-Minderung von 23,65 t.

 

Die Investitionskosten für den Austausch der Lampenköpfe mit LED-Technik belaufen sich auf rd. 91.350,00 €. Diese Ausgaben werden mit ca. 22.850,00 € (25 %) gefördert, so dass die Gemeinde Osloß einen Eigenanteil in Höhe von 68.500,00 € trägt. Diese Investition ist nicht nur im Hinblick auf die geringere Umweltbelastung sinnvoll. Je nach Stromverbrauch der auszutauschenden Leuchten werden sich die Investitionskosten in 7 bis 14 Jahren amortisieren.

 

Weitere Infos zu den Förderprogrammen des Bundesumweltministeriums finden sie unter:

www.bmu-klimaschutzinitiative.de und www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

 

PTJ
Klimaschutz