Bei Wildunfall schwer verletzt
Reh springt hoch, durchschlägt die Windschutzscheibe, jetzt ist die Beifahrerin im Multivan schwer verletzt
Der folgenschwere Wildunfallunfall geschah heute Morgen im Nordkreis - aber es könnte auch bei uns passieren. Rund um Barwedel, Bokensdorf und Jembke z. B. herrscht sehr reger Wildwechsel auf den Straßen. Deswegen fahren Sie bitte mit immer mit größter Aufmerksamkeit und passen Sie Ihre Geschwindigkeit an:
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Die Beifahrerin eines Multivans wurde heute Morgen bei einem Wildunfall schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Wittingen fuhr ein 30-Jähriger mit seinem Volkswagen T5 Multivan auf der Bundesstraße 244 von Wittingen in Richtung Suderwittingen. Gegen 8:20 Uhr kreuzte ein Reh die Fahrbahn. Das Tier sprang plötzlich so hoch, dass es gegen die Windschutzscheibe des Fahrzeugs prallte und diese durchschlug. Die 27-jährige Beifahrerin wurde dabei schwer am Kopf verletzt und musste umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach aktuellem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr. Der 30-Jährige und ein vierjähriges Kind im Fond blieben unverletzt. Der Volkswagen musste abgeschleppt werden.
Die Bundesstraße war im Bereich der Unfallstelle zunächst für 30 Minuten in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Anschließend konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Neben zwei Streifenwagen der Polizei waren ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz.
Pressemitteilung Pilzeiinspektion Gifhorn
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Dieses Bild wurde in der Gemarkung Bokensdorf aufgenommen, wo es leider extrem häufig zu Wildunfällen kommt© Arndt Fahr
Wenn Sie einen Wildunfall verursachen - fahren Sie nicht achtlos weiter! Informieren Sie bitte immer die Polizei. Oder, falls bekannt, selbst einen der zuständigen Jagdpächter.
Nach einem Zusammenprall Ihres Fahrzeugs mit einem Wildtier ist dieses häufig verletzt und quält sich sehr. Jäger haben Spürhunde, um verletztes Wild aufzuspüren, oder können ein schwerverletztes Tier ggf. an Ort und Stelle erlösen.
Es ist nicht fair, dann einfach weiterzufahren. Es ist Tierquälerei.
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